Chorausflug ins Südburgenland

Von 15. bis 17. August waren die Sänger von "da Chor" und einige Fans zu Besuch im Südburgenland. Es war ein intensives Wochenende an dem viel besichtigt ("des woa owa hiaz scho aostrengend...") aber auch viel gesungen wurde ("... nit schao wieda "Geht´s Buam, gemma hoam"...).

 

 

 

 

 

Erstes Ziel war die Pfarrkirche von Bad Tatzmannsdorf, wo wir die Messe um 10 Uhr feierlich mitgestalten durften. Auf dem Programm standen die Passionsspielmesse, Halleluja aus dem Passionspiel, Tebe poem, Ave Maria,... Das sehr modern gestaltete Gotteshaus war bis auf den letzten Platz gefüllt und der Chor bekam dreimaligen Applaus, was die frühe Abfahrtszeit gleich wieder vergessen machen konnte. Außerdem waren die Sonnenstrahlen nach den Wetterkapriolen wie Balsam auf die Seele.

 

 

Dann ging es weiter in das Quartier in Limbach (http://www.limbacherhof.at ). Die freundliche Aufnahme bei der Familie Kroboth war ein gutes Omen für das restliche Wochenende. Nach dem Mittagessen und einer kleinen Siesta gab es eine kurze Chorprobe im Hof (man könnte auch sagen: es kamen einige zu spät zum Treffpunkt).

 

 

 

 

 

 

Der nächste Programmpunkt war dann der Besuch des Kellerviertels in Heiligenbrunn, natürlich mit Heurigenbesuch. Da immer nur ein Heuriger aufsperrt, waren wir gespannt, was uns erwartet. Es gab organisatorische Schwierigkeiten, da Frau Unger ja mit dem Bruder des Heurigenwirtes gesprochen hatte und kein Bild bei sich trug (kleiner Insider!), schließlich erreichten wir nach einer kleinen Führung durch das historische Viertel die Wolfshütte (http://www.buschenschank-wolf.at/ ). Nach Informationen von Insidern soll beim intensiven Spiel des Wirtes auf der Knöpferlharmonika schon das eine oder andere Instrument draufgegangen sein, doch bei viel Musik und einigen Gläsern Uhudler ( Anm. der Redaktion: es gab auch Traubensaft!) war die Hütte am beben. Die Abfahrt verzögerte sich dann, da wir dem Wirt noch ein paar "Tarzanlieder" singen durften. Kurzfassung: ein Erlebnis!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Samstag war dann der Besichtigung der Stadt Güssing gewidmet. Zuerst gab es eine Insiderführung durch die neue Kaserne in Güssing( "... am Samstag macht der Krieg Pause..."). Dann ging es weiter ins Zentrum, wo wir einen kleinen Videodreh planten: Geht´s Buam gemma hoam als Flashmob. Das Überraschungsmoment hatten wir auf unserer Seite, mit gemischten Reaktionen: die eine oder andere Tür wurde geschlossen, in den Gastgärten wurde aber brav mitgeschunkelt. Tontechnische Schwierigkeiten bereitete uns der vorbeifahrende Hochzeitszug inkl. Gehupe.

 

 

 Link zum Video...

 

 

 

Nachdem wir dann schon in Oskarform waren, gab es eine geniale Idee: wir sind der erste Chor, der bei der COLD WATER CHALLENGE ohne Nominierung mitgemacht hat. In der Stadtkirche haben wir uns dann noch zur musikalischen Umrahmung einer Taufe eingeladen.

 

 

 

 

 

 

Link zu unserem inoffiziellen Video...

Das Mittagessen war auf der Burg Güssing geplant. Da noch etwas Zeit war, wurde die Kapelle (inkl. Tebe poem) besichtigt und ein kleines Hochzeitsständchen absolviert (inkl. Sektempfang, alkoholfrei natürlich, die Braut war ja in guter Hoffnung).

 

 

 

 

 

Am Abend stand dann "Zuhören & Mitsingen" im Gasthaus Vollmann in Neusiedl bei Güssing auf dem Programm. Dabei kam es zu einer kleinen Revolte: die Chormitglieder bestachen den Busfahrer, ein paar kleine Umwege einzubauen, damit wir nicht so lange einsingen konnten. Gott sei Dank kam das Publikum etwas später und so war die Intrige nicht von Erfolg gekrönt.(noch ein kleiner Insider).

 

 

 

 

 

Unterstützt wurden wir  von der Sängerrunde Rauchwart und von Isabella Knar (Obfrau des gemischten Chores Limbach). Die Chöre lieferten ein paar Schmankerl aus den verschiedensten Genres, gemeinsam mit dem Publikum wurden dann zahlreiche Schunkellieder gesungen. Die Reaktionen der Besucher waren durchwegs positiv. Und auch für die Chormitglieder und den Fanclub wieder mal ein Erlebnis. Bei der Rückkehr in das Quartier war gerade ein Hochzeit voll im Gange. Müdigkeit, Kopfweh und sonstige Wehwechen waren sofort vergessen und die Party wurde auch hier gracrashed. Ausserdem wurden wir zum ersten Mal in unserer Karriere für ein "Bräutigamentführen" engagiert.

 

 

 

 

 

Am Sonntag gestalteten wir dann die Messe in Gerersdorf bei Güssing. Danach gabs ein kleines Platzkonzert vor der Kirche und anschliessend einen Empfang beim Herrn Pfarrer. Für den Weihwasserbrauch konnte Pfarrer Strobl schließlich auch noch ein paar Mitglieder begeistern.

Nach dem Mittagessen(inkl. Geburtstagsständchen) und einer Führung durch das Freilichtmuseum Gerersdorf ging es dann wieder in die Heimat.

(Thomas Steiner, Fotos: Joe Zsulits, Hildegard Gölles)
Freitag, 15. August 2014